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Die Rolle von Tiernahrung für den Tierarzt

„Lass die Nahrung Deine Medizin sein“

Der französische Tierarzt Jean Cathary versuchte 1967 erstmals, Hautkrankheiten, die er bei seinen Hunden diagnostiziert hatte, auf eine neue Art zu heilen. Er entwickelte eine spezielle Maisflocken-Getreide-Fleisch-
Mischung und gab so der Tiermedizin einen neuen Anstoß: Heilung mit jeder Mahlzeit. 45 Jahre später ist das darauf basierende Unternehmen Royal Canin weltweit erfolgreich mit Tierernährung zur Gesundheitsprophylaxe und Therapie – u.a. mit einem exklusiven Sortiment für Tierarztpraxen.

Heutzutage sind klinische Diätetik und Ernährungsberatung in der Kleintierpraxis eine wichtige und vom Tierhalter erwartete, tierärztliche Leistung. Nach aktuellen Daten der Gesellschaft für Konsumforschung macht diese bereits mehr als 12 % des Gesamtumsatzes einer Tierarztpraxis aus. Lediglich der Einsatz von Antiinfektiva (23,2 %), Biologika (18 %) und Antiparasi tika (15,1%) ist von höherer Relevanz (GFK 3/11). Anlässlich der Markteinführung von ANALLERGENIC besuchte hundkatzepferd das Unternehmen und schaute hinter die Kulissen. Der Campus des Tierfutterherstellers befindet sich im südfranzösischen Aimargues und bildet das Zentrum des Unternehmens. Auf den gut 24 Hektar Fläche sind sowohl die Produktion als auch Forschung, Entwicklung sowie global agierende Serviceabteilungen des Nahrungsproduzenten zu finden. Einen Großteil des Campus macht die Haltung der Testesser aus. Auf einem Gelände von > 15 Hektar zwischen Zypressen und Weinstöcken leben ca. 160 Hunde und 180 Katzen, getrennt nach Größe, Rasse, Alter und Geschlecht. Die Tiere, die über ausreichend Freifläche verfügen, werden nach einem Beschäftigungsplan von einem Team engagierter Tierpfleger aber auch tierärztlich betreut. Ihre alleinige Tätigkeit: Futtertesten. Akzeptanz der Nahrung sowie die Beschaffenheit von Kot (Verdaulichkeit der Inhaltsstoffe) und Urin (Harnwegsgesundheit) sind Hauptparameter der Untersuchungen.

Qualitätsmanagement schafft Vertrauen

Nicht nur in der Abteilung Forschung & Entwicklung und den Labors, sondern auch in den Produktionsstätten werden Fertigprodukte und deren Ausgangsstoffe einem Qualitätscheck unterzogen. Proben für evtl. Nachkontrollen werden für die gesamte Dauer, der auf der Packung angegebenen Mindesthaltbarkeit aufbewahrt. Insgesamt verlassen jährlich rund 150.000 Tonnen Trockenfutter das Werksgelände. Auf dem Campus reihen sich alle organisatorischen Abteilungen, die den reibungslosen Ablauf der Unternehmensprozesse ermöglichen, harmonisch aneinander. Angefangen bei der Einkaufs-und Logistik-Abteilung, dem Marketing bis hin zum Vertrieb, der die Verbindung zu Groß- und Fachhandel, Züchtern und Tierärzten auf allen Kontinenten herstellt.

Innovation für die dermatologische Sprechstunde: ANALLERGENIC

Dieses Diätfuttermittel soll vor allem bei Futtermittelunverträglichkeiten von Hunden als Eliminationsdiät eingesetzt werden. „Nach fast zehnjähriger Forschungs- und Entwicklungszeit,“ so die Produktentwicklerin Emily Ranvaud, „gelang eine schmackhafte Rezeptur, die überwiegend aus Oligopeptiden bzw. Aminosäuren aus Federproteinhydrolysat und Maisstärke besteht.“ Das sehr geringe Molekulargewicht von < 1.000 Dalton macht das Produkt so besonders einsetzbar. Zum einen sorgt dies für das Vermeiden einer allergischen Reaktion, zum anderen für eine hohe Verdaulichkeit. Eine autarke Produktion und zusätzliche Qualitätskontrollen soll dafür sorgen, dass eine Kontamination mit Fremdproteinen ausgeschlossen werden kann. Die Wirksamkeit der Rezeptur wurde mit klinischen Studien bestätigt.

HKP 3 / 2012

Diese Artikel wurden veröffentlicht in Ausgabe HKP 3 / 2012.
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Der Autor:

Dr. Birte Reinhold, ICHTHYOL-GESELLSCHAFT
„Endlich hat sich hundkatzepferd zum Fachmagazin für den Tierarzt entwickelt. In der Ausgabe 03/12 fielen neben informativen Neuigkeiten aus dem Praxisbereich und den lustigen Nachrichten aus der Tierwelt viele anspruchsvolle und praxisrelevante Fachartikel in einem ungewöhnlich anschaulichen und erfrischenden Design auf. Auch ein Fachmagazin kann unterhaltsam sein und taugt somit auch nach einem anstrengenden Arbeitstag noch zur Feierabendlektüre im Gartenstuhl. Gefällt mir!“
Prof. Dr. Arwid Daugschies, Universität Leipzig, Veterinärmedizinische Fakultät – VMF
„hundkatzepferd serviert dem Leser den aktuellen Wissensstand in leicht verdaulicher Form. In Zeiten einer erdrückenden Informationsflut tut es gut, wenn solides Wissen auch in erfrischend entspannter Art angeboten wird.“
Dr. Anja Stahn ( Leitung der Geschäftseinheit VET in Europa und Middle East bei der Alere )
Die hundkatzepferd begleitet mich nun schon seit einigen Jahren. Nach wie vor begeistern mich
die Aufmachung, der fachliche und informative Inhalt sowie und die beeindruckenden Fotos des
Fachmagazins. Ganz deutlich ist seit einigen Monaten eine noch stärkere Ausrichtung auf die Belange
und Interessen der Tierärzteschaft zu erkennen. Dies ist sehr erfreulich. Das Magazin gehört in jede
Praxis und sollte unterhaltsame „Pflichtlektüre“ für das ganze Praxisteam sein.